Warum jetzt ein Blog

Wie der ein oder andere weiß, bin ich sehr auf Twitter aktiv. Mein Account enthält Spuren von BDSM, habe auch einen Zweitaccount, aber manche Sachen, kann man einfach nicht in 140 (jetzt 280) Zeichen erklären und so bleibt auch vieles unerzählt.

Mein Leben ist gerade im Wandel. Das Mädchen, dass immer an die große Liebe mit Hochzeit und co. glaubte, hat erkannt, dass dieses klassische Bild wohl nie etwas für Sie sein wird. Die erkannt hat, dass es nichts bringt, wegen der Liebe, jahrelang einen großen Teil der Sexualität zu unterdrücken oder sich in das Korsett der Gesellschaft pressen zu lassen, wobei andere Korsetts doch hin und wieder schön sein können. 😉

Ich bin nicht unerfahren in dem Bereich, da ich das große Glück hatte bei meinem ersten Freund direkt auf einen dominanten Mann zu treffen, der mir zeigte, dass Blümchen zwar hin und wieder ganz schön sind aber auf die Dauer doch eher langweilig sind. Und auch, wenn es rückblickend zu viel war, fast schon in die Selbstaufgabe bin, so bin ich ihm heute doch sehr dankbar. Dann die Trennung eine lange Geschichte, die nichts im Internet zu suchen hat. Nur so viel, ich habe fast 9 Monate gebraucht, eh ich wieder ich war. Eh ich wieder etwas mit mir anzufangen wusste und mich wieder als Mensch gefühlt habe. Dann wie sollte es anders sein, kam der nächste in mein Leben. Ein wirklich netter Mensch, ich hege keinen Groll gegen ihn und doch fehlte plötzlich ein riesiger Teil. Ich redete mir ein, dass ich es nicht brauche. Das mir so ein Normalo doch ganz gut tun würde und verstellte mich. Jahrelang.

Jetzt bin ich wieder ungebunden, wobei so ganz stimmt das ja nicht, und mein Leben ist aufregender als je zuvor. Aber dazu später mehr.

Ich möchte euch einen Einblick in meine jetzige Welt geben und eigentlich soll es auch mir helfen, mich besser zu verstehen und zu hinterfragen. Hätte man mir vor einem halben Jahr gesagt, dass ich einen Sklavenvertrag unterschreibe, mich an Kleidervorschriften halte und Regeln außerhalb einer Session akzeptiere, ich hätte schallend gelacht. Ich bin immerhin eine emanzipierte Frau. Jetzt ist mir klar, dass ich trotz dessen oder gerade weil ich all das tue, emanzipiert bin. Ich habe selbst entschieden, ob ich den Vertrag unterschreibe und mich unterwerfe und damit eine selbstbestimmte, bewusste Entscheidung getroffen mit Strafen, Schmerzen, Lust, Unterwerfung und jeder Menge Spaß.

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