Ein Weihnachtsbaum der etwas anderen Art

Wir waren bei meinem Herren angekommen. Wie selbstverständlich legte ich meine wenige Kleidung ab, faltete sie und legte sie auf dem Stuhl im Flur ab. Die Schuhe mit ihren 10 cm Absätzen durfte ich wieder anziehen. Was habt ihr Männer nur mit High Heels? Aber ich will mich ja nicht beschweren.

Ich wurde wieder im Wohnzimmer an dem üblichen Dachbalken befestigt, recht stramm, damit ich ja nicht ausweichen konnte. Eine Augenbinde legte sich über meine Augen und ich war überrascht. Sie war wirklich, wirklich blickdicht. Die Sinne schärften sich, doch ich kann nicht mehr zuordnen, wer sich welchem Körperteil widmete. Beide wärmten meine Haut mit der Hand auf. Mein Arsch und auch meine Brüste müssen schon feuerrot gewesen sein, als es zu der wirklichen Bestrafung kam.

Dachte ich bei 2 Doms könnte es Gerangel und Konflikte geben, lag ich völlig falsch. Die beiden „arbeiteten“ wortlos und in perfekter Harmonie. Während einer sich mit der Gerte um meine Brüste kümmerte, spürte ich in den Pausen, den Schlagstock auf meinem Arsch. Immer im Wechsel. Brüste, Arsch, Brüste, Arsch. Ich kam am Anfang kaum mit dem Zählen hinterher. Und glaubt mir, bis 60 zu zählen, mag einfach klingen, ist es aber in dieser Situation ganz und gar nicht. 2 oder 3 mal musste ich bei ca. der Hälfte von vorn beginnen. Der Schmerz war deutlich intensiver, als ohne Augenbinde und immer wenn ich kurz vor meiner absoluten Grenze stand, wurde mir in die Nippel gezwickt, ein fast schon sanfter Schlag auf meine Pussy platziert oder mit 2 Fingern in mich eingedrungen. Jedes Mal stand ich kurz vorm Orgasmus und jedes Mal wurde dieser mir verwehrt. Ein bittersüßes Spiel. Irgendwann, ich weiß nicht, ob sie dazwischen die Position gewechselt haben, jedenfalls fühlten sich die Schläge anders an, schrie ich die erlösende 60 heraus.

Während einer den Knoten um meine Handgelenke löste, fing mich der andere auf. Meine Hände wurden auf den Rücken gefesselt und ich in eine knieende Position gebracht. Dann fiel die Augenbinde und was ich da sah, war schon so oft in meinem Kopfkino gewesen aber eher unter der Kategorie „das passiert eh nicht“. Als ich mich an das schwummrige Licht gewöhnt hatte, sah ich 2 Schwänze vor mir und ich wussste, was zu tun war. Wobei das mit gefesselten Händen gar nicht so einfach ist, weil einer immer kurzzeitig „leer“ ausgeht. Aber es gelang mir und was soll ich sagen? Es war großartig.

Meine Hände wurden befreit aber ich blieb auf den Knien. Hatte ich doch noch keine Anweisung erhalten.

„Du hast jetzt 2 Optionen: entweder du rauchst jetzt nackt wie du bist eine auf dem Balkon, der Richtung Wald liegt oder du wirst die nächsten Stunden ohne dieses Gift auskommen müssen.“, waren die verblüffenden Worte meines Herren, einem militanten Nichtrauchers und ich musste nicht lang überlegen. Und so stand ich kurz darauf auf einem Balkon, nackt bei Minusgrade und war so happy über diese Zigarette, wie ich es wohl noch nie war. Als ich hereinkam, zitterte ich wie Espenlaub und wurde von S. in eine Decke gehüllt. Ich bekam etwas zu trinken und dachte eigentlich, dass es das für heute gewesen wäre, meldete sich doch schon jetzt jeder Muskel in meinem Körper. Doch weit gefehlt. Ich bekam nach kurzer Verschaufspause wieder die Augenbinde umgelegt und wurde in die Mitte des Raumes manövriert. Die Arme sollte ich ausstrecken.

Was dann kam, mag zwar harmlos klingen aber wenn man nichts sieht, ist das schon eine andere Nummer. Ich spürte plötzlich etwas kaltes auf der Haut, es war als würden sich viele kleine Nadeln auf meine Haut legen. Als mir der Duft in die Nase stieg, bestättigte sich diese Vermutung. Mir wurden tatsächlich Tannenzweige um den Körper drapiert. An meinem Brüsten, am Bauch, den Oberschenkeln,den Schamlippen und den Armen wurden Klammern mit kleinen Gewichten befestigt. Wie ich später erfahren sollte, handelte es sich hierbei um Christbaumschmuck. Schließlich bekam ich noch jeweils eine Kerze in die Hand gedrückt. Und so stand ich da.

Die Männer unterhielten sich darüber, was man in Zukunft noch alles mit mir machen könnte und trugen so nicht unbedingt zum Stillstehen bei. Das Wachs tropfe auf meine Handflächen. Die Nadeln pieksten, je länger ich da stand, unangenehm. Es war demütigend, wie die beiden da über mich redeten und doch genoß ich jedes Wort. Irgendwann hörte ich das Geräusch einer Handykamera und kam mir noch nackter vor als ich eh schon war. Dann wurde ich recht schnell befreit und durfte zum Abschluss noch als Fußbank für die Herren fungieren, die mir dabei auch die Bilder zeigten.

Und ich muss sagen, ich bin ein verdammt schöner Weihnachtsbaum. Und bevor ihr fragt, nein, die Fotos bekommt ihr nicht zu Gesicht. Die bleiben eine Sache unter uns Dreien.

Es ist verrückt. Ich kann mich immer noch nicht daran gewöhnen, dass mein Leben diese Wendung genommen hat und jeder Tag gefühlt aufregender ist. Die Säle meines Kopfkinos, die ich verschlossen hatte, weil sie zu „krass“ oder eh nicht laufen würden, habe ich wieder freigegeben. Gefühlt ist alles möglich.

Als wir dann wieder bei S. waren, fickte er mich noch, obwohl mir jeder Muskel wehtat aber es war gut. Ich würde fast behaupten, dass jeder Orgasmus von mal zu mal besser wird und das obwohl oder gerade weil er sich dabei in meine Titten krallte.

Der Abend war insgesamt eine reine Bestrafung, die ich trotzdem mehr als genossen habe. Die beiden bringen mich an meine Grenzen und ich liebe es.

3 Kommentare zu „Ein Weihnachtsbaum der etwas anderen Art

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s