Ein perfektes Wochenende.

Am 19.1. war es endlich so weit. Alles begann mit einem Kuss. Wobei, das ist nicht ganz richtig. Es begann eigentlich damit, dass wir uns seit Jahren auf Twitter folgten, ohne großen Kontakt. Es folgte eine DM, die erste Nachricht bei WhatsApp, die erste Sprachnachricht von vielen und jeder Menge Kopfkino. Irgendwie hatte es dieser Mann still und leise geschafft, sich in meinen Kopf und vor allem in mein Herz zu schleichen. Er war es, von dem ich meinen ersten handgeschriebenen Brief von einem Mann bekam. Ich halte mich nicht für romantisch und der Inhalt des Briefes war es auch nur zu kleinen Teilen und trotzdem kann ich mittlerweile den Text fast auswendig. Er war die Einladung zu diesem Wochenende. Einem Wochenende, das mir die Worte, den Atem und vor allem mein Herz raubten.

Und so kam es, dass ich um 5 Uhr morgens im Badezimmer stand, überlegte, was ich nur tragen sollte und so nervös wie lange nicht mehr war. Innerlich meckerte ich mich an, dass es doch naiv und dumm wäre. Und doch saß ich kurz darauf in einem Fernbus, in ein Bundesland, was ich sonst wohl eher gemieden hätte. Die Fahrt war alles andere als schön, war ich doch einfach zu nervös, um irgendetwas zu tun. Versuche ein Buch zu lesen scheiterten, als ich feststellte, dass ich bereits zum 20. Mal den gleichen Satz las, ohne den Inhalt zu erfassen und auch Musik konnte mich nicht ablenken. Als ich in der Stadt angekommen war, löste ich ein Ticket und stieg in die nächste Bahn… zu ihm. Meine Planlosigkeit schlug voll zu und so kam es, dass ich dem Schaffner meine Krankenkassenkarte zeigte, statt des Tickets. Er interpretierte es natürlich fehl und begann mich als Schwarzfahrer aufzuschreiben, bis ich endlich meinen Fehler bemerkte aber meine Gedanken waren einfach nicht fokussiert. Hatte er doch angekündigt, mich zu küssen, wenn ich aus der Bahn stieg. Was, wenn der Zauber des Internets verpuffte und wir uns nicht mochten? Was, wenn ich nicht attraktiv genug war? Was, wenn er nicht da wäre? Als schließlich die Haltestelle aufgerufen wurde, zitterte ich gefühlt am ganzen Körper. Ob es wirklich so war, wird euch J. besser sagen können.

Und dann kam er auf mich zu und es war einfach perfekt. Der erste Kuss und mein Gott, hat dieser Mann zarte Lippen. Für einen Augenblick blieb für mich die Zeit stehen. Die Zweifel waren verschwunden. Und so fuhren wir zu ihm. Er zeigte mir seine Wohnung und wir beendeten den Rundgang in der Küche, wo ich zu spüren bekommen sollte, wie sich so ein Kühlschrank im Rücken anfühlte. Und wieder küsste er mich, presste sich an mich. Irgendetwas fiel vom Kühlschrank herab und wir brachen in Gelächter aus. Kurz darauf wieder seine Lippen auf meinen. Ich glaube, in diesem Moment habe ich vergessen wie man atmet. Seine Finger stahlen sich unter meinen Pulli und die kleinste Berührung verursachte eine Gänsehaut am ganzen Körper. Ein erster  sanfter Biss in den Hals, als mein BH nach oben geschoben wurde und er zum ersten Mal meine Brüste berührte. Und dann… klingelte es an der Tür.

Er hatte noch 2 Twitter-Menschen eingeladen, auf die wir beide uns sehr freuten aber im ersten Moment verfluchte ich die Türklingel doch sehr. Er öffnete die Tür, während ich mich in der Küche wieder einigermaßen richtete. Ob mir das gelang, können wohl nur die anderen beurteilen. Und so stellten wir uns einander vor, ist die Realität doch etwas Anderes, als das Internet und doch, würde ich behaupten, verstanden wir uns von Anfang an gut. Es wurde geredet, gelacht, lecker gegessen und weiter geredet bis in die Nacht. Berührte J. mich am Anfang eher „zufällig“ oder wenn die anderen Gäste außer Sichtweite waren, änderte sich das im Laufe des Abends recht schnell. Seine Hand auf meinem Bein, ganz züchtig und brav, ein kurzes Streichen über die Schultern, wenn er vorbeiging. Irgendwann stellte sich die Müdigkeit ein und so bezogen die zwei ihr Nachtlager auf der Couch, während ich J. in sein Reich, sein Schlafzimmer, folgte.

Dass ich in seinem Bett schlafen würde, stand schon vor unserem ersten Kuss fest. Er hatte es bestimmt und duldete in der Hinsicht auch keinen Widerspruch und ich wäre eine Närrin gewesen, hätte ich etwas dagegen gehabt. Und so stand ich da. Mitten in seinem Schlafzimmer und fühlte wie meine Schüchternheit langsam hochstieg. Er küsste mich. Erst sanft, dann immer wilder. Und auch meine innere Göre meldete sich wieder einmal zu Wort und wollte mitreden. Und so biss ich ihn immer mal wieder in die Unterlippe, um zu provozieren. Es war mir nicht mal bewusst, dass ich es tat und doch bereue ich nicht einen blauen Fleck, nicht einen Kratzer, den er von mir bekommen hat. Seine Bisse wanderten tiefer zu meinem Nacken und was soll ich sagen, diese Körperstelle, ist definitiv mein Kryptonit. Es folgten Umarmungen, die mir die Luft nahmen und ich verlor meinen Pullover und den BH fast zeitgleich. Seine Bisse verlagerten sich zu meinen Brüsten und auch er verlor sein Oberteil. Endlich mehr Haut spüren. Die Wärme, den Duft… Irgendwie bugsierte er mich vor den Spiegel am Schrank und auch meine Lederhose samt Unterwäsche fiel. Und während ich uns so betrachtete, schoß mir der Gedanke durch den Kopf, dass wir doch ein ganzes hübsches Paar wären und aus irgendeinem Grund erschrak ich nicht mehr bei dem Gedanken. Gut, dass könnte auch daran liegen, dass seine Hand in diesem Moment das erste Mal auf meinen Arsch traf und ich von der Intensität überrascht war. Seine Hand wanderte in meine Scham und in mir kam der Gedanke auf, dass es vielleicht doch keine so gute Idee war, ihn mehrere Tage zuvor immer wieder damit zu provozieren, dass ich oft kommen kann und er mich nicht zum Betteln bringen würde. Er hat es an diesem Wochenende tatsächlich geschafft. An viel Schlaf war natürlich nicht zu denken und doch schliefen wir irgendwann, viel zu spät, ich bereits überreizt, küssend und kuschelnd ein. Und ich schlief wirklich in seinen Armen. Ich betone das so, weil ich normalerweise diese Nähe nicht ertrage und wenn der Mann endlich schlummert von ihm abrücke aber ich fühlte mich so sicher und geborgen und ich schlief so gut, wie lange nicht mehr. In meinen Gedanken hallten seine Worte nach. „An diesem Wochenende bist du mein.“ Und hoffte bereits da, dass es nicht bei diesem Wochenende bleiben würde.

Am Morgen wurde ich mit Kaffee versorgt und war ihm dafür mehr als dankbar. Seine Dusche wurde eingeweiht und für Weltklasse befunden. Im Laufe des frühen Nachmittags stieß ein weiterer Internetmensch und guter Freund von J. zu uns. Natürlich genau passend, als der Kuchen aus dem Ofen kam, welcher zuvor so lecker roch, dass ich mich vor den Ofen setze. Wir aßen den Kuchen, der eigentlich als Dessert gedacht war und unterhielten uns wieder über Gott und die Welt. Irgendwann fand ich mich in der Küche wieder und half ihm dabei für den Abend das Menü vorzubereiten und auch dort harmonierten wir wieder perfekt. Ich schnippelte, er briet an, wir redeten, lachten und küssten uns, während die anderen Gäste im Nachbarraum sich unterhielten. Später gab es dann die zwei weiteren Gänge, die so lecker waren, dass ich am liebsten darin gebadet hätte.

Der neue Gast hatte allerlei Bastelutensilien dabei und so kam es, dass wir uns ins Wohnzimmer begaben. Die Subs, wie es sich gehört, ob geplant oder nicht, auf dem Boden. J. hinter mir im Schaukelstuhl, während der Bastler seinen Platz im Bürostuhl mir gegenüber bezog. Durfte ich bereits am Morgen Bekanntschaft mit seiner gebastelten Stacheldrahtlederpeitsche machen, die wohl kaum so extrem wie echter Stacheldraht ist aber dennoch lange und intensiv zieht, obwohl sie eher wenig Spuren hinterlässt, bastelte er nun an einem weiteren Folterinstrument, welches für J.s Arsenal bestimmt war. Und so kamen von hinter mir immer wieder ein paar Vorschläge zur Farbgestaltung und Ähnlichem, während er mir die Schulter massierte, mich biss oder küsste und mich damit in den Wahnsinn trieb. Die Peitsche wurde aus Paracord gefertigt, welches ich eher bei der Verwendung als Armband und Schlüsselanhänger kannte, und als Schwunggewicht wurden die vorderen Enden verknotet. Ich muss gestehen, habe ich dieses Spielzeug doch eher belächelt, wurde ich später im Schlafzimmer eines besseren belehrt. Sie zieht höllisch und hinterlässt wunderschöne Spuren auf der Haut.

Weiter ging es mit der Konstruktion einer Gerte, wobei man es wohl auch als Schlagstock titulieren könnte… J. entschied sich für eine 5mm dicke Federstahlmitte und rings herum Paracord. Und so saß mir der Bastler gegenüber und grinste mich immer mal wieder sadistisch an, während er je weiter er kam, immer mal wieder das Instrument an seinem Bein testete und mich dabei genau im Blick behielt. Ich wurde immer hibbeliger und konnte irgendwie den Anblick kaum ertragen aber wegschauen konnte ich auch nicht. Die Berührungen von J. machten es nicht besser. Eher im Gegenteil. Die anderen Gäste bastelten in der Zwischenzeit ihre eigenen Exemplare und es wurde wieder über viel geredet – aber über was? Ich habe keine Ahnung. War ich doch zu sehr auf dieses Folterinstrument fixiert. Ich weiß noch, dass ein paar Mal vor allem bei den Herren gelacht wurde, wegen meines Blicks. Und auch an diesem Abend wurde es spät. Die Gerte wurde fertig gebastelt und übergeben und es wurde sich schließlich zurückgezogen und was soll ich sagen? Ich bin wirklich, wirklich, wirklich froh, dass ich mit diesem Ding keine Bekanntschaft gemacht habe. Ja, ich bin masochistisch veranlagt aber das? Das wäre zu viel gewesen.

Aber trotzdem kam mein Masochismus nicht zu kurz. Er folterte mich mit meiner Lust. Immer und immer wieder brachte er mich zum Kommen. Ich weiß nicht wie oft – aber dachte ich bereits am Morgen, ich wäre überreizt, so war das erst der Anfang. Und ich kam und kam und kam. Unzählige Male. Immer und immer und immer wieder. Er spielte mit meiner Lust und brachte mich zum Beben und Zittern. Hatte ich es immer in diversen Filmen für absolut übertrieben gehalten, wenn die Frau ihren Körper nicht mehr unter Kontrolle hatte und nur noch zuckte und zitterte, spürte ich es nun am eigenen Leib. Und es gefiel mir. Scheinbar nicht nur mir, denn er machte immer weiter.

Irgendwann war es erstmals genug mit den Orgasmen – verrückt, ich weiß. Und er wechselte zu den Peitschen über. Jeweils fünf Schläge mit der einen und dann fünf mit der anderen. Zuerst meine Brüste, dann mein Arsch und schließlich eine weitere Premiere für mich: der obere Rücken und das ist wirklich eine andere Liga. Verständlich, ist er doch nicht so gut gepolstert. Er schlug mich, bis bei mir die Tränen flossen und es tat so unglaublich gut. Er sagte mir, dass die letzten Schläge ihn Überwindung gekostet hätten und das sie sein Geschenk für mich wären. Er nahm mich einfach in den Arm, hielt mich fest und sagte, dass er für mich da ist. In diesem Moment war mir bewusst, dass er meine Schutzmauern zu Schutt und Asche verwandelt hatten und es war ein wunderschönes Gefühl, sich so geborgen, sicher und ja, geliebt zu fühlen.

Der Sonntag begann für uns erst gegen Mittag. Und ich muss sagen, sein Bett ist einfach magisch. Es zu verlassen war wirklich, wirklich, wirklich schwer und doch musste es sein. Eigentlich sollte ich es ja vorerst das letzte Mal verlassen, da mein Bus am späten Abend fuhr. Die Stimmung war wieder ausgelassen. Ich bekam mein Menschlichkeitsserum namens Kaffee und so kam es, dass wir wieder über alles und nichts sprachen. Im Stillen fragte ich mich ja, ob die anderen Gäste wohl in der Nacht meine Schreie gehört hatten… Wobei ich war mir eigentlich sicher, dass dem so war. Zu sehr zog die Peitsche, zu intensiv war das alles. Am Nachmittag verabschiedeten sich die anderen Gäste und so landeten wir wieder mal im Bett. Und dort machte ich auch das erste mal mit dem Satisfyer Bekanntschaft, welchen er mir schenkte. Hielt ich ihn anfangs für ein völlig überbewertetes Spielzeug mit einer schlauen Marketingstrategie, wurde ich schnell eines besseren belehrt. Falls ihr noch keinen zuhause habt, legt euch einen zu. Er ist grandios! Und nicht nur für die Klitoris ist er gut, er fühlt sich auch an Nippeln sehr gut an. An diesem Tag leckte er mich auch das erste Mal und erschütterte mein Weltbild. Bei den Typen, die ich vorher hatte, war es eher ein unerotisches Geschlabber, was mich eher dazu animierte gedanklich den Einkaufszettel durchzugehen, war es bei ihm völlig anders. Und ich kam wieder. Dieser Mann kann wirklich mit seiner Zunge umgehen. Ich würde ja sagen, probiert es aus aber…

Nach weiteren zahllosen Orgasmen, mehr für mich als für ihn, wobei er wirklich, wirklich, wirklich fantastisch schmeckt, ganz ohne Ananassaft und andere Tricksereien, fragte er mich, was denn wäre, wenn ich den Bus „verpassen“ würde. Ich hatte so auf diese Frage gehofft und so buchte ich schnell um für den nächsten Morgen, telefonierte kurz mit meiner Mutter, die sich für den nächsten Tag eigentlich zum Mittagessen angemeldet hatte und informierte sie, dass Wetterchaos sei und ich vernünftigerweise eine weitere Nacht auf seiner Couch nächtigen würde. Tja, da hat der Wettergott wohl zu gut zugehört. Und auch diese Nacht, sie war sehr kurz, da wir sie neben-, mit- und ineinander verbracht haben, schlief ich wohlbehütet und geliebt in seinen Armen ein.

Am nächsten Morgen standen wir früh auf, ich packte meine Sachen, sprang unter die Dusche und bekam wieder mal meinen Kaffee. Kurz darauf saßen wir in seinem Auto auf dem Weg zum Bahnhof. Meine Stimmung war mies. Ich wollte nicht weg. Auf gar keinen Fall. Es hatte geschneit und die Straßen waren zum Teil eher mies geräumt. Das Autoradio verkündete, dass auf meiner Busstrecke sich bereits jetzt mehrere Stunden Stau gebildet hatten und auch der Weg zum Bahnhof wäre knapp geworden und so entschloss J., dass sich mein Aufenthalt um einen weiteren Tag verlängern würde. Innerlich notierte ich mir, dass ich dem Wettergott etwas schuldig bin und konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Also zurück zu ihm, den Koffer wieder ins Schlafzimmer gebracht und wieder ab ins Bett. Wir schliefen tatsächlich noch ein paar Stunden und natürlich schliefen wir nicht nur im Bett aber das war euch sicherlich schon klar. Abends lernte ich dank ihm den weltbesten Döner kennen, wir spielten eine Runde Pokémon und danach saßen wir einfach kuschelnd auf der Couch, während wir ein Livekonzert einer mir bisher unbekannten Band schauten, die mich aber begeisterte. Und natürlich gingen wir recht früh ins Bett. Waren die Spuren auf meiner Haut doch leicht unsymmetrisch, so dass dies noch geändert werden musste. Doch vorher spielte er wieder mal mit meiner Lust. Ich weiß nicht, wie oft ich in diesen 4 Tagen kam aber ich schätze, wir sind definitiv schon im dreistelligen Bereich. Es hatte seine Gründe, warum mir das Sitzen die nächsten Tage schwer fiel und die Schläge hatten daran nur eine sehr geringe Mitschuld. Und doch bereitete er mir, zu meiner großen Freude, an diesem Abend Schmerzen. Ich bekam im Wechsel fünf Schläge mit der Paracord-, dann mit der Stacheldrahtlederpeitsche. Besonders der Rücken war wieder sehr heftig, obwohl ich weiß, dass ich eigentlich viel mehr aushalten kann aber in Kombination mit Gefühlen ist wohl das Schmerzempfinden ein Anderes. Und so kam es, dass ich mich nach einem besonders heftigen Schlag auf den Rücken drehte, weil ich in diesem kurzen Moment nicht mehr konnte aber nicht bereit war unser Safeword zu nutzen. Er forderte mich zweimal auf mich wieder umzudrehen. Sein Blick, seine Stimme, seine Ausstrahlung. Alles in mir schrie, ihm zu gehorchen und da war sie wieder. Die Göre, die provozieren wollte und so änderte er kurzerhand die Schlagintervalle auf Zehn Schläge. Zehn Schläge, die er jeweils durchzog und ich danach bestimmen konnte, ob er weitermachen sollte oder nicht. Natürlich hätte ich jederzeit mein Safeword gebrauchen können aber ich wollte und musste nicht. Und auch an diesem Abend flossen die Tränen. Heftiger als beim letzten Mal. Die letzten Dämme brachen, das letzte bisschen Scheu verschwand, als er mich aufforderte ihn anzusehen und es mich keine Überwindung kostete dem Nachzukommen, obwohl ich wohl eher nicht wirklich hübsch war in diesem Moment. Eine weitere Nacht voller Liebe, Zuneigung und Nähe verbrachte ich in seinen Armen und so nahte das Ende dieses perfekten „Wochenendes“ viel zu früh. Ich überwand mich am Morgen, ihn eigentlich eine viel zu kindische Frage zu stellen, ob ich vielleicht einen getragenes Shirt von ihm mitnehmen könne und meine innere Göre musste unbedingt auch noch nach einem Hoodie fragen. Und ich bekam Beides und strahlte wie ein grenzdebiler Teenager.

Das Spiel vom Vortag wiederholte sich: Koffer packen, fertig machen, Kaffee und ab ins Auto zum Bahnhof. Nur passierte es dieses Mal wirklich. Am Bahnhof weinte ich wieder, obwohl ich mich verfluchte, wollte ich es doch nicht noch schwerer für uns machen aber ich konnte nicht anders. Der vorerst letzte Kuss war wieder einmal perfekt und tat doch unendlich weh. Das Datum des nächsten Treffen ungewiss, zwei Herzen, die sich perfekt verstanden und gefühlt unendliche Kilometer, die uns trennen würden. Ich stieg in die Bahn und hatte bei jeder Haltestelle das Bedürfnis auszusteigen, irgendwie zu ihm zu finden und mich in seine Arme zu werfen aber die Vernunft ist noch vorhanden, jedenfalls ein winziges Fünkchen davon und so bekam ich vom Busfahrer schließlich eine Süßigkeit, um mich aufzumuntern. Scheinbar muss ich wirklich grauenhaft ausgesehen haben aber so fühlte ich mich auch. Es fühlte sich nicht richtig an, in diesem Bus zu sitzen und doch musste es sein. Die Fahrt war lang und das Sitzen fiel mir schwer aber es zauberte immer mal wieder ein Lächeln ins Gesicht, wenn ich mich daran erinnerte, wie es dazu gekommen war, wie sich seine Lippen auf meinen angefühlt hatten, wie warm und weich seine Haut war und was sein erstes „Ich liebe dich“ in mir ausgelöst hatten. Und so laufe ich noch immer die meiste Zeit strahlend vor Glück durch den allzu grauen Alltag. Er hat das geschafft, an das ich selbst nicht mehr geglaubt habe: Ich dachte, diese Art von Gefühlen würden mir durch meine Schutzmauern, die ich aus gutem Grund errichtet hatte, verwehrt bleiben. Und doch fühle ich so viel, so intensiv. Einfach Liebe. Es ist fantastisch. Besser als jeder Trip je sein könnte und auch um einiges gesünder. Ich bin gespannt, was die Zukunft uns bringt und wie es mit uns weitergeht. Aber bei Einem bin ich mir sicher: Ich habe mich noch nie so beschützt, wohl und geliebt gefühlt und dafür lasse ich nur zu gern meine Schutzmauern sprengen.

Er tut mir einfach unglaublich gut, bringt mich zum Lächeln und verleiht mir Stärke. In letzter Zeit, war viel los. Und ich glaube, wäre er nicht an meiner Seite, würde ich wohl gerade kaum lächeln. Er ist für mich pures Glück, dass ich nur zu gern festhalten werde. Jedes „Kleines“ löst einen Gefühlssturm in mir aus inklusive Dauer-Grinsen. Und auch wenn ich jeden einzelnen Kilometer verfluche, so bin ich doch unendlich dankbar für diesen Mann. Wir werden es schaffen, da habe ich keine Zweifel.

Spielt (nicht) mit uns…

Ich weiß, die, die mich auf Twitter verfolgen erwarten einen anderen Beitrag und der wird bald kommen. Versprochen aber ich muss etwas loswerden und vermutlich rollen viele gleich genervt die Augen.

Aber ich möchte an die Doms der Schöpfung appellieren. Ja, ihr sollt mit uns spielen. Mit unserer Lust, unseren Ängsten und Grenzen aber bitte, bitte nicht mit unseren Gefühlen. Versprecht niemanden etwas, was ihr nicht geben könnt. Ist eine Sub auf der Suche nach einem Dom für eine monogame Beziehung ohne 24/7, dann vertieft das nur, wenn ihr das auch wollt. Sprecht offen an, was ihr wollt und euch vorstellt. Es gibt für jedes Lebens- und Liebemodell die richtige Partnerin, ob Spielbeziehung, Freundschaft mit Sessions, Polygamie und -amorie oder weiß der Teufel was. Aber kommuniziert es. Von Anfang an.

Flüstert uns keine Visionen von einer Zukunft, wie wir sie uns vorstellen, ins Ohr, nur um uns mal bespielen zu können. Das tut uns nicht gut ganz und gar nicht.

Ich werde mich jetzt wieder um meine Schwester kümmern, die wie Falschgeld rumläuft, weil ihr genau das passiert ist. 2 tolle Dates und dann das erste Spielgeld und dann? BÄM! Ich bin übrigens verheiratet. Mich gibt es nur mit meiner Frau. Versteht mich nicht falsch, ich verurteile dieses Lebenskonzept nicht aber es passt eben nicht für jeden Menschen und es ist nur fair mit offenen Karten zu spielen. Ich habe ein schlechtes Gefühl, meiner Schwester die SZ gezeigt zu haben und sie trotz meines schlechten Bauchgefühls bei diesem Date begleitet habe, gesehen habe wie sie Gefühle entwickelt aber sie hat so gestrahlt und jetzt? Ich hätte es besser wissen müssen. Schließlich habe ich mehr Erfahrung und weiß, wie viele Blender unterwegs sind.

Jetzt ist diese starke Löwin, die mehr Kämpfe gewonnen hat, als man sich vorstellen kann, im Bett und leckt sich ihre Wunden. Ihr müsst uns keine Geschenke machen. Seid einfach bitte ehrlich zu uns. Denn gerade im BDSM-Bereich ist Ehrlichkeit, Vertrauen und Kommunikation so essentiell.

Ich würde ihr so gern von meinem Wochenende berichten aber ich würde sie verletzen und auch wenn sie gerade verbal um sich schlägt, werde ich das nicht tun. Ich würde nicht anders handeln. Es braucht Zeit soetwas zu verdauen und ich hoffe wirklich, dass sie sich wieder auf die Suche begibt. Gerade sie, die ihre Leidenschaft Jahrzehnte unterdrückt hat und nur durch meinen Anstoß den Mut fand, sich wieder damit zu beschäftigen.

Ich bin versucht mich nach Wochen wieder einzuloggen und diesem „Herren“ die Leviten zu lesen. Denn mich darf man verletzen, damit kann ich umgehen aber meine Lieben? Oh nein! Und glaubt mir, mich will man nicht als Feind haben.

Spielt mit uns. Macht uns glücklich, bringt uns zum Schreien, Weinen, Fliegen und Strahlen aber spielt nicht mit unserer Liebe, denn sie ist das größte Geschenk, die man jemanden machen kann.

Over and out.

Ein Pokerspiel…

Es begann mit einer Nachricht. „Heute.“ Mehr nicht. Ein Wort, dass gleichzeitig Panik, Unsicherheit und Erregung in mir auslösten. Ich hatte nicht so früh damit gerechnet. Nicht, wenn ich erst Nacht 2 von 3 auf dem Teppich verbracht hatte. Und so saß ich in meinem Büro und war überfordert, wie selten es ist. Ich versuchte mich auf die Arbeit zu konzentrieren. Doch kurz darauf surrte mein Handy wieder. Etwas, was es nur bei einer handvoll Kontakten tut. Die Nachricht kam von meiner Schwester, die heute frei hatte.

„S. war vorhin da. Seit wann hat er denn einen Schlüssel? Er hat das graue Kleid und Halterlose eingepackt. Keine Unterwäsche. Du kommst heute wieder nicht nach Hause, oder? Klingt jedenfalls nach einer spannenden Nacht.“

Ich antwortete ihr kurz, dass sie nicht mit mir an dem Abend rechnen brauchte und das S. schon seit meinem Einzug einen Schlüssel hat. Einfach meiner Schusseligkeit geschuldet. Und so froh, ich über diese Info war, sie beruhigte mich nicht unbedingt. Das graue Kleid war lang und eigentlich eher für’s Business aber die fehlende Unterwäsche bereitete mir doch etwas Sorgen. Ich schob den Gedanken beiseite und arbeitete, so gut es eben ging.

Später, es war schon dunkel geworden, wieder eine Nachricht von S. „Abfahrt 18:45 Uhr und iss vorher bitte etwas.“ Wieder ein Zeichen, dass er mich zu gut kennt. Nervosität raubt mir immer den Appetit und so quälte ich mir doch noch ein halbes Brötchen rein, bevor ich meine Sachen schnappte und zu S. ging. Ich schloss auf und rief nach ihm. Keine Antwort. Also erstmal unter die Dusche, rasieren und was frau eben da so tut und weiter ins Schlafzimmer. Auf dem Bett lag allerdings nicht wie erwartet mein Kleid, sondern ein neues Komplettoutfit, inklusive Unterwäsche, wenn man sie denn so nennen möchte. Das Höschen wurde nur von 2 schwarzen Bändern gehalten, die man zu einer hübschen Schleife verknoten musste, in der Mitte fehlte etwas Stoff und auch am Hintern war es sehr luftig. Ein Hauch von Spitze bedeckte meinen Körper und was soll ich sagen? Auch Unterwäsche kann etwas mit deiner Stimmung machen. Fühlte ich mich vorher wie eine Jungfrau, gefiel mir, dass was ich im Spiegel sah plötzlich. Verrucht und sexy, eigentlich keine Attribute, die ich mir normalerweise zuordnen würde aber in diesem Moment fühlte ich mich so. Weiter ging es mit meinen Halterlosen und einer schwarzen, Seidenbluse. Sie war hochgeschlossen und auch hier fand sich Spitze wieder. Ein BH fehlte völlig und mir wurde bewusst, dass man mir Kälte und Erregung sehr direkt und deutlich ansehen können würde. Der Rock, der folgte, war für meinen Geschmack eindeutig zu kurz. Bücken sollte ich mich damit wirklich nicht aber auch hier merkte man, dass S. Geschmack besitzt. Eng aber nicht zu eng und ein klassischer Schnitt. Ein Blick in den Spiegel und es war, als würden meine 2 Seiten aufeinandertreffen in einem Outfit vereint. Eine Mischung aus Eleganz und Gothic-Mädchen lächelte mir aus dem Spiegel entgegen und so hatte ich mich auch noch nie gesehen. Es folgte mein übliches Make-Up, wenn ich weggehe. Dunkle, betonte Augen, blutrote Lippen und die Haut fast so weiß wie Schnee.

Kurz darauf stand S. in der Schlafzimmertür. In seinen Händen 2 Kartons. Der eine entpuppte sich als Schuhkarton. Schwarze High Heels erwarteten mich. Ich trage gern hohe Schuhe aber die waren schon eine klasse für sich. Anprobiert waren sie dann aber deutlich bequemer als erwartet. In dem anderen verbarg sich ein Unterbrust-Korsett. Auch dieses war wieder wunderschön und so schnürte mich S. nach all den Jahren wieder in ein Korsett, dabei flüsterte er mir süße Gemeinheiten ins Ohr, die mir so langsam die Angst vor dem, was auf mich zukommen sollte, nahmen. Er befahl mir noch die Haare zum seitlichen Zopf zu flechten, damit ich mich hinter meiner Mähne nicht verstecken konnte, wie ich es zu gern tat.

„Guck dich an, Kleines. Auf dich wartet eine unvergessliche Nacht und ich bin immer an deiner Seite. Das Safeword bleibt natürlich bestehen.“

Ein Blick in den Spiegel und ich war baff. Ich bin mit mir und meinem Körper im Reinen und kenne seine „Schwachstellen“ aber dieses Bild… Man könnte meinen, ich sähe verkleidet aus aber nein, ich sah so aus, wie ich es immer wollte. Die Frau, die ich da sah gefiel mir und wurde von Sekunde zu Sekunde selbstbewusster.

Er half mir in meinen Mantel und gab mir noch einen Klaps auf den Arsch. Kurz darauf fand ich mich in seinem Auto wieder und spürte, wie mich die Aufregung wieder in Besitz nach. Im zog an meinen Halterlosen, versuchte, sie höher zu ziehen, damit man nicht sehen konnte, dass ich welche unter diesem kurzen Rock trug und fragte, mich was mich wohl erwarten würde. Vom Szenario wusste ich bisher nur, dass ich in einer Bar auf den Mann treffen sollte, den S. ausgesucht hatte für mich.

„Wenn du noch weiter daran herumzuppelst, reißen sie und dann ziehst du sie aus. Ich würde das lassen, Kleines.“, sagte es, während er seine Hand auf meine legte.

„Ich erkläre dir den Ablauf. Wir sind gleich da. Du gehst in die Bar. Es ist eine typische Männerhöhle, Billiardtische, Fernseher, Kicker… Du weißt schon. Dort wartet Ben auf mich. Du wirst ihn an seinen Tattoos erkennen. Du setzt dich neben ihn, bestellst dir was zu trinken und sprichst ihn an. Er wird dich abwimmeln wollen, weil er auf mich wartet aber du lässt einfach deinen Charme spielen. Ich weiß, dass du das kannst. Später werde ich zu euch stoßen. Hast du das verstanden?“

Es gab ja nicht viel, was man nicht hätte verstehen können aber in mir machte sich ein deutlicher Fluchtreflex bemerkbar. Ich sprach keine fremdem Männer an, niemals. Das war einfach nicht ich. Auf der anderen Seite war da mein Ehrgeiz. Ich wollte S. stolz machen. Ihm zeigen, dass ich das konnte. Er würde immer in der Nähe sein und auf mich aufpassen, dessen war ich mir sicher. Ich muss in Gedanken versunken sein, denn plötzlich spürte ich, wie S. mein Kinn packte und meinen Kopf zu sich drehte.

„Du kannst das, Kleines. Das ist alles schonmal in deinem Kopf passiert. Jetzt lass es wahr werden. Ich bin da. Hast du alles verstanden?“

Auf mein „Ja“ folgte ein viel zu sanfter Kuss. Mit wackligen Beinen betrat ich das Lokal. Ein bisschen dreckig, ein bisschen abgerockt. Ein Ort, an dem ich mich wohl fühlen könnte, wäre da nicht meine Aufgabe. Der Laden war so früh nicht gut besucht. Ein paar Jungs in meinem Alter spielten Billiard, eine Paar stand am Kicker. Ich hing meinen Mantel auf und lief zielsicher auf die Bar zu. Die Blicke der Anwesenden spürte ich dabei sehr deutlich auf meinem Körper. Nicht abschätzig, eher bewundernd. Es nahm mir etwas die Angst. Ich sah eben wirklich mal gut aus. Der Mann, der an der Bar saß, war der einzige, der mich noch nicht gesehen hatte, starte er doch auf sein Handy. Ich ging auf ihn zu und blieb neben seinem Barhocker stehen.

„Ist da noch frei?“, fragte ich schüchtern. Etwas, was ich leider nicht ablegen konnte. Aber ich muss zugeben seine Gestalt schüchterte mich wirklich etwas ein. Versteht mich nicht falsch. Ich bin lange genug in der dunklen Szene unterwegs, um Vorurteile gegenüber Tattoos zu haben. Aber er war nicht nur groß, sondern auch trainiert. Für meinen Geschmack fast schon zu viele Muskeln. Er trug ein Bandshirt und eine einfache Jeans. Vom Outfit her passte er definitiv besser an diesen Ort. Ich schätzte ihn auf Mitte 30. In Gedanken dankte ich S. für seine Wahl. Er sah gut aus und auch seine Ausstrahlung gefiel mir.

Sein Blick wanderte zu mir. Zuerst schaute er mir in die Augen, doch schnell hatte er meinen Körper gescannt. Ich spürte, dass mich dieses ungenierte Betrachtetwerden erregte. Es war, als würde er Ware begutachten.

„Ich warte auf jemanden. Aber bitte. Ist ein freies Land.“ Eine mehr oder weniger einladende Geste folgte. Ich setzte mich und natürlich war wieder der Spitzenrand meiner Halterlosen zu sehen. Sein Blick fiel natürlich sofort darauf. Ich bestellte mir ein Mixbier. Harmlos aber lecker.

„Wie kann man nur so eine Pisse trinken.“, kam es gemurmelt von meinem Sitznachbar.

„Naja, ich vertrage eben nicht so viel… was Alkohol angeht. Ich weiß übrigens, dass du auf S. wartest. Er verspätet sich leider und ich soll dich etwas ablenken und dir die Wartezeit verkürzen.“

„Ach sollst du das? Mit wem habe ich denn das Vergnügen?“

Ich nannte ihn meinen Namen und ärgerte mich darüber, dass ich bei ihm scheinbar keine Wirkung hatte. Ich wollte das. Ich wollte meine Strafe zufriedenstellend erfüllen und dann hatte ich da so einen Eisklotz neben mir sitzen. Es machte mich verrückt. Die Angst, es nicht zu wollen oder zu schaffen, war einem Ehrgeiz gewichen. Es war ein Spiel und ich wollte gewinnen.

„Freut mich. Ich bin Ben. Wie sollst du mich denn Ablenken? Ich glaube kaum, dass ich mich mit dir über Werkzeug, neue Baustoffe und ähnliches unterhalten kann. In diesem Köpfchen spukt sicherlich etwas anderes herum.“

In meinem Anflug von Größenwahn begann ich die obersten 3 Knöpfe meiner Bluse zu öffnen und mich etwas zu ihm zu lehnen. Ich weiß nicht, was mich da geritten hat aber was sollte schon passieren? Hier kannte mich keiner und so schnell wäre ich sicherlich nicht mehr hier. Natürlich wanderte sein Blick in meine Bluse. Meine Brüste wurden durch das Korsett gepusht und der Stoff verdeckte gerade noch meine Nippel, die sich aber doch sehr deutlich abzeichneten.

Und plötzlich, stand S. vor uns. Ich hatte weder die Tür der Bar gehört, noch hatte ich bemerkt, dass er sich irgendwo versteckt hätte. Wie auf’s Stichwort, denn so langsam gingen mir die Ideen aus. Ich bin eben alles aber sicherlich nicht gut in solchen Aktionen. Er begrüßte Ben mit einer Umarmung. Die beiden schienen sich schon länger zu kennen.

„Na, wie hat sich meine Kleine gemacht?“, fragte S. Ben lachend, nachdem er meine offene Bluse registriert hatte.

„Also an ihrem Alkoholgeschmack wirst du arbeiten müssen aber was soll ich sagen? Du hast dir schon ein kleines Luder geangelt, mein Freund.“ Sie redeten über mich, als wäre ich nicht da oder ein Objekt und es erregte mich zutiefst. In Gedanken versunken, leerte ich mein Bier, ging zur Toilette, schloss meine Bluse und betrat wieder die Bar, unsicher wie es weitergehen sollte.

S. stellte sich vor mich und machte sich an den Knöpfen meiner Bluse zu schaffen. „Das habe ich dir aber nicht erlaubt. Du hast selbst entschieden sie zu öffnen, jetzt bleibt das auch so. Wir verlagern unsere Runde jetzt zu Ben. Er und ich wollen noch ein bisschen Pokern und dazu braucht es eine schöne Frau zum Betrachten, Kleines.“

Pokern?! Wollte er mich etwa verarschen? Aber gut, die Entscheidung lag nicht bei mir und so fuhren wir zu Ben. Noch ahnte ich nicht, dass all dies abgesprochen war und S. mein Kopfkino nahezu perfekt erfüllen sollte.

Bei Ben angekommen, stand der Pokerkoffer schon bereit. Ich wollte mich mit an den Tisch setzen und den Dealer geben, um mich wenigstens etwas nützlich zu machen aber S. hielt mich auf.

„Du bleibst schön neben mir stehen, Kleines. Das bekommen wir schon hin. Wir spielen Texas Hold’em, wie immer.“

„Und der Wetteinsatz?“, kam es von Ben, der ein Bier und 2 Flaschen dieser Hipstercola zu uns brachte.

„Was hälst du davon: Jedes Blatt, wo ich Chips abgeben müsste, darfst du meiner Kleinen ein Kleidungsstück rauben. Verlierst du, bekommt sie ein Glas Whisky, 1cl mit Cola verdünnt.“

Ich war der Spieleinsatz. Das hätte mir natürlich schon vorher klar sein können aber nunja… man kann ja nicht alles voraussagen.

„Klingt nach einem guten Deal. Dann hoffe ich mal auf mein Glück. Ich verdünne Whisky wirklich ungern mit der Plörre. Da muss deine Erziehung aber noch besser werden.“

Und wieder ein scannender Blick. Noch trug ich verhältnismäßig viele Kleidungsstücke und doch fühlte ich mich nackt. Gedemütigt, weil so über mich gesprochen wurde und… ja, ich gebe es zu geil. Allerdings befürchtete ich, dass ich den Abend eher als Alkoholleiche enden würde, denn wenn S. eines kann, neben diversen anderen Sachen, dann ist es pokern.

Das erste Blatt wurde ausgeteilt und ich stand wie bestellt und nicht abgeholt herum. Es dauerte lange, bis sie wirklich mal eine Hand spielten und natürlich gewann S. Ben brachte mir den Gewinn und legte mir bei der Glasübergabe seine freie Hand, um die Hüfte.

„Genieß es. Es wird der letzte Drink sein.“

Und wieder stand ich da. Nippte an dem Whisky, der mir so gar nicht schmeckte, und wartete. Endlich wurde das nächste Blatt gespielt und dieses Mal verlor S. Ich konnte seine Karten erahnen und war mir ziemlich sicher, dass er absichtlich verlor. Ben erhob sich und stand wie ein Raubtier vor mir. Sein Blick ließ es mir eiskalt den Rücken herunterlaufen. Auf sehr positive Art und Weise.

„Womit fangen wir denn an? Das Korsett ist doch bestimmt unbequem, oder? Wollen wir dich doch mal davon befreien.“

S. hatte noch seine Arbeitshose an und übergab sein Cuttermesser an Ben. Es zu lösen, ging den beiden wohl nicht schnell genug. Ich hörte hinter meinen Rücken, wie die Klinge ausgefahren wurde. Und auch, wenn sich noch eine Stoffschicht zwischen mir und den Korsett befand, machte es mich sehr nervös. S. blickte mir dabei die ganze Zeit in die Augen, genau meine Reaktion beobachtend. Das Band wurde zerschnitten und Ben warf das Korsett einfach hinter sich. Auf der einen Seite war es befreiend. So ein Korsett ist eben nicht unbedingt eine bequeme Sache, auf der anderen hatte gerade ein Spiel begonnen, dessen Ende ich schon erahnen konnte.

Es wurde weitergespielt und wieder verlor S. Dieses Mal folgte meine Bluse. Die Knöpfe wurden geöffnet und sie glitt mir vom Körper. Bens Blick fixierte sich auf meine Brüste.

„Für meinen Geschmack ja etwas klein aber man merkt, dass sie jung ist. Da hängt noch nichts.“ Und wie beiläufig nahm er einen meiner Nippel zwischen Zeigefinger und Daumen gefangen und drehte. Nicht sehr stark aber auch nicht ohne Wirkung. S. hatte mir auf der Fahrt zu Ben verboten zu sprechen und so stand ich brav da und ließ einen Fremden meinen Körper berühren und darüber urteilen als wäre ich ein Stück Vieh.

In der nächsten Runde bekam ich glücklicherweise wieder etwas zu trinken. Nicht, dass ich mir Mut antrinken wollte aber meine Kehle war plötzlich sehr, sehr trocken. Und kurz darauf fiel auch mein Rock und das viel zu knappe Höschen kam zum Vorschein. Ein letzter Fetzen Stoff, der mich vor der Nacktheit schützte und doch fast alles offenbarte.

Ich kann es nicht mit Sicherheit sagen aber rückwirkend betrachtet, würde ich behaupten, dass das Pokerspiel abgesprochen war. Ich konnte die Karten, die auf dem Tisch lagen, nur erahnen und ich vermute, dass die beiden durch Blickkontakt entschieden, ob ich trinken oder von einem Kleidungsstück befreit werden sollte. Es folgte noch ein Whisky und wie sollte es anders sein kurz darauf mein Slip.

Ben löste links und rechts die Schleifchen und fuhr wie zufällig mit dem Zeigefinger über meine Schamlippen. Natürlich blieb dieser nicht ganz trocken. Diese ganze Situation, die Atmosphäre, all das erregte mich.

„Du hast dir ja wirklich eine kleine Schlampe angelacht. Kaum ist sie nackt, läuft sie aus.“

„Ich bin eben ein echter Glückspilz. Und weiß du was? Ich hätte sie schon viel früher haben können. Aber du weißt ja, ich bin ein Gentleman.“

Ja, ein wahrer Gentleman, der seine… was auch immer, einem anderen anbot, als wäre sie ein schnöder Kaumgummi. Aber genau der Mann, den ich brauche.

„Ich mache uns jetzt mal was zu trinken. Ihr seid ja beide erwachsen und wisst wie das geht.“, kam es von S. Und er verschwand. Ließ mich mit Ben zurück, der wieder wie ein Raubtier auf mich zukam, meinen Zopf umfasste und mich Richtung Couch zerrte. Er entledigte sich seiner Jeans, die Unterwäsche darunter fehlte, und ließ sich auf der Couch nieder. Was ich da sah, gefiel mir zwar aber plötzlich fühlte ich so etwas wie Scham und Angst. Scham, weil ein anständiges Mädchen, soetwas einfach nicht tut. Das gehört sich einfach nicht. Meine alten Moralvorstellungen waren also immer noch irgendwo in meinem Hirn unterschwellig vorhanden und Angst… Wovor? Es klingt grotesk aber ich befürchtete, dass S. plötzlich eifersüchtig werden würde oder er die Achtung vor mir verlor. Natürlich völlig irrational, hatte er das doch eingefädelt aber sie war nunmal da und ich kämpfte dagegen an.

„Komm her und blas. Dafür bist du doch hier, oder?“, kam es von Ben. Und ich überwand mich, kniete mich vor ihn hin und nahm seinen Schwanz in den Mund aber so ganz war ich nicht bei der Sache. Zu sehr dominierten mich meine  Ängste.

Als S. wieder den Raum betrat, ging er sofort auf mich zu und drückte meinen Kopf tiefer. Trieb mir diesen fremden Schwanz tiefer in die Kehle und die Ängste verpufften. Es war, als hätte jemand einen Schalter umgelegt. „Das kannst du doch besser, Kleines. Streng dich gefälligst an.“

Und das tat ich. Irgendwann hatte Ben genug erhob sich und bat mich, mich auf die Couch zu legen. Während er mich leckte, konnte ich S. beobachten. Sein zufriedenes Lächeln brannte sich in mein Gedächtnis, bis ich endlich komplett los- und das Denken sein ließ. Ben wusste wirklich was er tat und so kam ich an diesen Abend nicht nur einmal, immer die Blicke von S. spürend. Und es kickte mich. Es war intensiv und wilder als ich erwartet hatte. Ich wurde benutzt und genoß es in vollen Zügen.

Danach wollte ich duschen, doch S. meinte, dass ich mir nur den Rock und die Bluse überwerfen und das bei ihm machen solle. In seinem Auto fackelte er nicht lang und zog mich sofort in einen brutalen Kuss und auf seinen Schoß. Hatte ich gedacht, ich könne nicht mehr, wurde ich eines besseren belehrt. Und so konnte ich an diesem Abend gleich 2 Fantasien als erfüllt ansehen.

Die ganze Fahrt über sagte mir S. wie heiß er es doch fand und dass ich ihn sehr stolz gemacht hätte und ich war glücklich. Tat ich mich bei der Auswahl der Strafe so schwer, hatte ich doch die Richtige gewählt und die Umsetzung meiner Fantasie war noch viel besser als es im Kopfkino je war. Ich bin froh, dass ich mich überwunden habe und alle Bedenken über Bord geworfen habe. Hätte mir vor einem halben Jahr jemand erzählt, dass ich mal der Preis eines Pokerspiels sein würde, hätte ich nur gelacht. Es spukte in meinem Kopf herum aber es umsetzen? Niemals! Dafür fehlte mir der Mann, dem ich komplett vertrauen kann und S. hat wieder mal bewiesen, dass ich das kann.

Bei ihm angekommen, ließ er mir ein Schaumbad ein und kümmerte sich um mich. Als er schlafen gehen wollte, legte ich mich auf dem Teppich neben seinem Bett, stand mir doch noch ein Tag dort bevor, da ich verhandeln wollte. Verhandeln mit einem Dom… Ja, manchmal bin ich schon etwas naiv aber versuchen konnte man es ja. Er löschte das Licht und ich wäre sicherlich gleich eingeschlafen, war ich doch verständlicherweise sehr erschöpft. Doch er machte es noch einmal an, half mir auf, zog mich ins Bett und kuschelte sich an mich. Es war genau das was ich brauchte.

„Der Teppich liegt auch morgen noch da. Und jetzt schlaf, Kleines. Du hast mich heute unglaublich stolz gemacht.“

 

Ein Weihnachtsbaum der etwas anderen Art

Wir waren bei meinem Herren angekommen. Wie selbstverständlich legte ich meine wenige Kleidung ab, faltete sie und legte sie auf dem Stuhl im Flur ab. Die Schuhe mit ihren 10 cm Absätzen durfte ich wieder anziehen. Was habt ihr Männer nur mit High Heels? Aber ich will mich ja nicht beschweren.

Ich wurde wieder im Wohnzimmer an dem üblichen Dachbalken befestigt, recht stramm, damit ich ja nicht ausweichen konnte. Eine Augenbinde legte sich über meine Augen und ich war überrascht. Sie war wirklich, wirklich blickdicht. Die Sinne schärften sich, doch ich kann nicht mehr zuordnen, wer sich welchem Körperteil widmete. Beide wärmten meine Haut mit der Hand auf. Mein Arsch und auch meine Brüste müssen schon feuerrot gewesen sein, als es zu der wirklichen Bestrafung kam.

Dachte ich bei 2 Doms könnte es Gerangel und Konflikte geben, lag ich völlig falsch. Die beiden „arbeiteten“ wortlos und in perfekter Harmonie. Während einer sich mit der Gerte um meine Brüste kümmerte, spürte ich in den Pausen, den Schlagstock auf meinem Arsch. Immer im Wechsel. Brüste, Arsch, Brüste, Arsch. Ich kam am Anfang kaum mit dem Zählen hinterher. Und glaubt mir, bis 60 zu zählen, mag einfach klingen, ist es aber in dieser Situation ganz und gar nicht. 2 oder 3 mal musste ich bei ca. der Hälfte von vorn beginnen. Der Schmerz war deutlich intensiver, als ohne Augenbinde und immer wenn ich kurz vor meiner absoluten Grenze stand, wurde mir in die Nippel gezwickt, ein fast schon sanfter Schlag auf meine Pussy platziert oder mit 2 Fingern in mich eingedrungen. Jedes Mal stand ich kurz vorm Orgasmus und jedes Mal wurde dieser mir verwehrt. Ein bittersüßes Spiel. Irgendwann, ich weiß nicht, ob sie dazwischen die Position gewechselt haben, jedenfalls fühlten sich die Schläge anders an, schrie ich die erlösende 60 heraus.

Während einer den Knoten um meine Handgelenke löste, fing mich der andere auf. Meine Hände wurden auf den Rücken gefesselt und ich in eine knieende Position gebracht. Dann fiel die Augenbinde und was ich da sah, war schon so oft in meinem Kopfkino gewesen aber eher unter der Kategorie „das passiert eh nicht“. Als ich mich an das schwummrige Licht gewöhnt hatte, sah ich 2 Schwänze vor mir und ich wussste, was zu tun war. Wobei das mit gefesselten Händen gar nicht so einfach ist, weil einer immer kurzzeitig „leer“ ausgeht. Aber es gelang mir und was soll ich sagen? Es war großartig.

Meine Hände wurden befreit aber ich blieb auf den Knien. Hatte ich doch noch keine Anweisung erhalten.

„Du hast jetzt 2 Optionen: entweder du rauchst jetzt nackt wie du bist eine auf dem Balkon, der Richtung Wald liegt oder du wirst die nächsten Stunden ohne dieses Gift auskommen müssen.“, waren die verblüffenden Worte meines Herren, einem militanten Nichtrauchers und ich musste nicht lang überlegen. Und so stand ich kurz darauf auf einem Balkon, nackt bei Minusgrade und war so happy über diese Zigarette, wie ich es wohl noch nie war. Als ich hereinkam, zitterte ich wie Espenlaub und wurde von S. in eine Decke gehüllt. Ich bekam etwas zu trinken und dachte eigentlich, dass es das für heute gewesen wäre, meldete sich doch schon jetzt jeder Muskel in meinem Körper. Doch weit gefehlt. Ich bekam nach kurzer Verschaufspause wieder die Augenbinde umgelegt und wurde in die Mitte des Raumes manövriert. Die Arme sollte ich ausstrecken.

Was dann kam, mag zwar harmlos klingen aber wenn man nichts sieht, ist das schon eine andere Nummer. Ich spürte plötzlich etwas kaltes auf der Haut, es war als würden sich viele kleine Nadeln auf meine Haut legen. Als mir der Duft in die Nase stieg, bestättigte sich diese Vermutung. Mir wurden tatsächlich Tannenzweige um den Körper drapiert. An meinem Brüsten, am Bauch, den Oberschenkeln,den Schamlippen und den Armen wurden Klammern mit kleinen Gewichten befestigt. Wie ich später erfahren sollte, handelte es sich hierbei um Christbaumschmuck. Schließlich bekam ich noch jeweils eine Kerze in die Hand gedrückt. Und so stand ich da.

Die Männer unterhielten sich darüber, was man in Zukunft noch alles mit mir machen könnte und trugen so nicht unbedingt zum Stillstehen bei. Das Wachs tropfe auf meine Handflächen. Die Nadeln pieksten, je länger ich da stand, unangenehm. Es war demütigend, wie die beiden da über mich redeten und doch genoß ich jedes Wort. Irgendwann hörte ich das Geräusch einer Handykamera und kam mir noch nackter vor als ich eh schon war. Dann wurde ich recht schnell befreit und durfte zum Abschluss noch als Fußbank für die Herren fungieren, die mir dabei auch die Bilder zeigten.

Und ich muss sagen, ich bin ein verdammt schöner Weihnachtsbaum. Und bevor ihr fragt, nein, die Fotos bekommt ihr nicht zu Gesicht. Die bleiben eine Sache unter uns Dreien.

Es ist verrückt. Ich kann mich immer noch nicht daran gewöhnen, dass mein Leben diese Wendung genommen hat und jeder Tag gefühlt aufregender ist. Die Säle meines Kopfkinos, die ich verschlossen hatte, weil sie zu „krass“ oder eh nicht laufen würden, habe ich wieder freigegeben. Gefühlt ist alles möglich.

Als wir dann wieder bei S. waren, fickte er mich noch, obwohl mir jeder Muskel wehtat aber es war gut. Ich würde fast behaupten, dass jeder Orgasmus von mal zu mal besser wird und das obwohl oder gerade weil er sich dabei in meine Titten krallte.

Der Abend war insgesamt eine reine Bestrafung, die ich trotzdem mehr als genossen habe. Die beiden bringen mich an meine Grenzen und ich liebe es.

Ein Abendessen

„Nach der Arbeit kommst du zu mir. Auf dem Bett liegen Instruktionen. 19 Uhr nehme ich dich dann mit wie du bist, also beeil dich besser.“ Diese Nachricht hatte ich auf dem Handy, als ich mir in meinem Büro gerade den ersten Kaffee des Tage gönnte und plötzlich war der gar nicht mehr nötig. Ich war hellwach.

Was hat S. heute nur mit mir vor? Gerade nach meinen Eskapaden vom Wochenende, von denen ich zwar wusste, dass er sie zwar duldete aber keineswegs guthieß. Und ich kann ihn in diesem Punkt auch wirklich verstehen. Drogen sind nicht lustig und etwas zu nehmen, was man nicht kennt, und auch wenn es von einer vertrauten Person kommt, ist nicht ungefährlich. Aber ich habe diesen Absturz und die Unvernunft an diesem Wochenende gebraucht. Im Alltag bin ich kontrolliert und so wirklich jung war ich auch nie. Immer viel zu vernünftig und dann besäufst du dich eben mit deinem 22jährigen Neffen und seinen Freunden und fühlst dich einfach gut. Aber ja, die 60 Strafpunkte kann ich von den beiden Männern in meinem Leben durchaus nachvollziehen. 20 pro Droge, damit es sich auch einprägt, dass die so gar nicht cool sind.

Ich arbeitete an diesem Tag besonders schnell und effizient. Je früher ich mit dem Papierberg auf meinem Schreibtisch fertig wäre, desto eher könnte ich zu S., um zu sehen was mich erwartet. Ich verfluche meine Neugier manchmal aber es ließ mir einfach keine Ruhe. Doch S. hatte mich durchschaut. Wieder einmal.

„Ich kenne dich. Vermutlich machst du gegen 17 Uhr Feierabend, um genug Zeit zu haben. Nichts da. Vor 18:30 Uhr betrittst du nicht die Wohnung. 30min sind genug Zeit.“,lautete seine neue Nachricht.

Und liebe Männer: 30 Minuten sind nicht genug Zeit, wenn man noch duschen, sich rasieren, schminken und herausputzen muss. Ich bloggte, arbeitete und versuchte mich irgendwie abzulenken. Dann die große Frage: Wenn ich eine Etage tiefer bei meiner Mutter dusche, ist das dann ein Anweisungsbruch? Es wurde doch nicht verboten… Den Gedanken verwarf ich aber schnell. Ich wollte meiner Mutter nicht erklären müssen, warum ich im Handtuch durch das Treppenhaus rannte.

Also schloss ich um Punkt 18:30 Uhr seine Tür auf und rannte schon fast ins Schlafzimmer. Auf dem Bett lag eher wenig Stoff. Ein graues, knielanges Kleid, was sonst in seinem Schrank hing und ein paar Halterlose. Das war’s. Darauf ein Zettel.

„Zieh nur das an und richte dich elegant her. Wir werden gleich schön Essengehen.“

Soweit, so gut. Aber warum so wenig Stoff? Zu diesem Zeitpunkt war mir schon klar, dass nicht nur S., sondern auch mein Herr heute wohl meine Strafe vollziehen würden. Ich sprang unter die Dusche, rasierte mich, zog mich an und machte mich ans Make-Up. Auf den Lippenstift musste ich verzichten, war ich doch einfach zu langsam.

Wir waren bei einem schönen Italiener, der mir bisher völlig unbekannt war. S. war auf dem Weg der reinste Gentleman. Er hielt mir die Tür auf, half mir aus dem Mantel und führte mich zu einer gemütlichen Nische, rund herum Eckbänke. In der Ecke saß bereits mein Herr, was mich in meiner Vermutung nur bestätigte. Er klopfte mit der Hand auf die Bank neben sich, während S. neben mir Platz nahm.

Ich nuschelte: „Guten Abend, mein Herr.“ Ja, der Gedanke an Öffentlichkeit war hin und wieder Gast in meinem Kopfkino aber es hier auszusprechen, fiel mir in diesem Moment schwer. Eigentlich lächerlich, wenn man bedenkt, was er schon alles mit mir gemacht hat.

„Wir werden jetzt eine Kleinigkeit essen und dann gehen wir zu mir. Der Dachbalken wartet schon auf dich, unvernünftige Göre.“, war seine Ansage.

Ich musste schlucken. 60 Strafpunkte, 2 Doms und ein Dachbalken. Gedanklich verabschiedete ich mich davon, morgen sitzen zu können aber ja, ich freute mich schon darauf.

Wir bestellten jeder eine Kleinigkeit und während wir auf das Essen wartete spürte ich auf meinem Oberschenkel eine Hand, die von rechts, von meinem Herren kam. Er streichelte über meinen Oberschenkel und schob damit mein Kleid Zentimeter für Zentimeter nach oben. Mir war bewusst, dass durch die Tischdecke es niemand bemerken konnte, wenn ich mich unauffällig verhielt aber auch S. stieg in dieses Spiel ein. Bis am Ende jemand über meine Klitoris streichelte und mich erforschte und es wirklich verdammt schwierig war, sich nichts anmerken zu lassen. Auch als der Kellner kam machten sie unbeirrt weiter. Und ich schwankte wieder zwischen Fluchtreflex und genießen. Als unser Essen dann endlich vor uns stand, kehrte erst einmal etwas Ruhe ein, soweit es in dieser Situation eben geht. Aber wirklich viel aß ich nicht. Der Hunger auf Essen war verflogen, ich wollte jetzt etwas anderes. Wir erhoben uns nach gefühlten Stunden und machten uns auf den Weg zu meinem Herren.

Die Fortsetzung wird es später geben. Ich habe meine letzte Aufgabe für heute erledigt und falle jetzt ins Bett. Oder besser: ich lege mich ganz, ganz, ganz vorsichtig hinein und hoffe, dass ich heute nicht zu sehr beknuddelt werde, weil jede Bewegung schmerzt.

Eine Sub mit 2 Herren…

Ich bin erst seit kurzen wieder in dem Metier und ich würde sagen, ich schwimme schneller, weiter und besser als je zuvor. Trotzdem frage ich mich, ob diese Konstellation so gewöhnlich ist?

Ich meine, dass ein Herr mehrer Subs, gleichberechtigt nebeneinander oder mit Machtgefüge, hat, ist wohl weit verbreitet aber dass eine Sub mehrere Doms ihr Eigen nennt, kam mir noch nicht so oft unter. Und dass diese auch mehrere Subs haben, kommt noch hinzu.

S. kündigte mir an, dass er mir seine Sub vorstellen wird und wir dann entscheiden, wie wir weiterverfahren. Er wird sie weiterhin bespielen, das ist mir klar und macht mir auch nichts aus aber die Frage, ob wir auch mal gemeinsam eine Session haben werden und in welcher Konstellation macht mir dann doch ein flaues Gefühl im Magen. Ich weiß nicht, ob ich eine Frau dominieren (natürlich im kleinen Rahmen) oder mich ihr unterordnen könnte. Aber neugierig bin ich, wie so oft und wir werden es testen und auch da einen Weg finden. Und bis dahin haben wir noch viel Zeit, um uns aufeinander einzustellen.

Ein großer Vorteil ist, dass S. mich schon so lange kennt und jede meiner Regungen einordnen kann. Selbst im Alltag konnte ich ihn nie was vormachen und das ist auch jetzt nicht anders. Wir reden viel. Über Gott und die Welt und über uns und wie wir alles Regeln. Und ja, ich darf mitbestimmen. Gerade, weil ich schlechte Erfahrungen gesammelt habe, ist mir das wichtig. Kompromisse gehören für mich auch und gerade beim BDSM dazu und gerade diese Verhandlungen machen diese Zeit auch so spannend.

Ich bin gespannt, was da noch auf mich zukommt aber ich weiß, S. scheut nicht die „Öffentlichkeit“. Ein Gedanke, der mir zwar gefällt aber an dem ich mich auch noch gewöhnen muss aber es wird. Ich weiß er wird mich weiterbringen und wenn es nur in Tippselschritten ist, wobei ich ihm durchaus auch zutraue, mich einfach mal ins kalte Wasser zu werfen und mit einem Handtuch am Beckenrand auf mich zu warten. Aber ich fühle mich sehr gut aufgehoben. Besser als nie zuvor.

Mein Herr, ja wir behalten diese Ansprache und auch das Sie bei, versteht es dafür umso besser, mich an meine körperlichen Grenzen zu bringen, während S. eher mit meiner Psyche spielt und ich liebe es. Egal, ob verbreitet oder nicht, zur Zeit funktioniert es und fühlt sich für alle Beteiligten gut an. Da kann man schon mal von den üblichen Pfaden abweichen…

Ein Abend mit 2 Herren…

Nach dem Einkauf sollte ich mich direkt ans Kochen machen und das tat ich auch. Ich bereitete einen leichten Nudelsalat mit Hähnchenstreifen vor und erstaunlicherweise lief auch bei der Zubereitung alles gut.

Dann klingelte es an der Tür. Ich tat so als wäre ich noch mit dem Aufräumen beschäftigt und wischte wohl zum hundertsten Mal die Theke vor mir ab. Die Männer begrüßten sich mit Handschlag und freundlich lächelnd, dann hatte ich plötzlich ihre ganze Aufmerksamkeit. Während es mich einfach nur böse angrinste, erwartete mein Herr seine übliche Begrüßung und irgendwie war mir das unangenehm, war dieser Knicks doch nur ein Ritual zwischen uns aber auch diesen brachte ich hinter uns. Mein Herr stellte seine Tasche im Flur ab und ich wusste sehr genau, was sich darin verbarg. War ich zuvor schon nervös gewesen, war ich nun ein reines Nervenbündel.

„Ich hörte, es gibt etwas zu Essen?“, wandte sich jetzt mein Herr an S. und ich war froh, dass mir nicht mehr seine Aufmerksamkeit sicher war.

„Natürlich. Du holst jetzt mal 2 Portionen, eine Flasche Wasser und 3 Gläser. Du isst später und hol schon mal dein Strafbuch her.“, kam die Anweisung von S.

Als das Essen auf dem Tisch stand und ich einen Schluck Wasser getrunken hatte, befahl mir mein Herr mich neben den Tisch zu knien und abzuwarten. Während ich so da saß, aßen die beiden, diskutierten, wie man am besten mit mir umgehen sollte und auch, dass mein Strafbuch in Zukunft aus 3 Teilen bestehen würde. Eine Sektion für die Fehler, die ich bei meinem Herren machte, eine für die bei S. und eine für gemeinsame Strafen. Man einigte sich darauf, dass die Regeln und Tabus einfach übernommen werden würden und die gemeinsamen Strafen einmal im Monat fällig wären. Und während sie darüber redeten beachteten sie mich kein Stück. Ich wurde nicht nach meiner Meinung gefragt und es gefiel mir.

S. schlug mein kleines schwarzes Buch auf und war doch überrascht, wie viele Punkte ich schon wieder angesammelt hatte, kommentierte es aber nicht. „Sag mal, muss Sie laut Vertrag nicht sofort fragen, ob sie sich entkleiden darf und die übliche Position einnehmen? Wir sagten doch, wir übernehmen die Vertragsregeln.“

„Ja ganz richtig und sie hätte ja auch keinen Grund es nicht vor dir zu tun, S. Ich finde, das schreit nach einer Strafe. Was meinst du? 3 Punkte zum sofort Ableisten?“

„Mach lieber 5 draus. Ihr Arsch ist viel zu weiß.“, kam es wieder diabolisch grinsend von S. und ich biss mir auf die Zunge, um es nicht zu kommentieren. „Zieh dich aus!“

Ich tat es und brauchte ganze 5 Anläufe um mit zitternden Fingern den Verschluss meines BHs zu öffnen. Und so stand ich das erste mal nackt und breitbeinig vor meinem Herren und S. und obwohl es gut beheizt war, hatte ich am ganzen Körper Gänsehaut. Die beiden kamen auf mich zu und auch wenn dieser Vergleich wohl ein einziges Klischee ist, so kam es mir vor als wäre ich ihre Beute. Während mein Herr seine Tasche holte, hatte mich S. schon auf den Tisch gedrückt. Seine Hand in meinem Nacken, die kalte Holzoberfläche berührte meine Haut. Ein geflüstertes „Bleib so“ an meinem Ohr und er nahm auf dem Stuhl vor meinem Gesicht Platz.

Kurz darauf spürte ich den ersten Schlag mit der Hand. Kein wirklicher Schmerz, nur etwas zum Aufwärmen. Das ging eine ganze Weile so, bis ich etwas rascheln hörte. Kurz darauf spürte ich die Gerte über meinen Rücken streicheln, nur ganz sanft. Vor dem ersten Schlag zog mich S. in einen Kuss. Der erste Schlag und ich biss, aus Reflex, S. in die Lippe. Sein böses Grinsen wurde noch eine Spur bösartiger, als er mir mit der flachen Hand ins Gesicht schlug. DAS war wirklich eine Ohrfeige. Ich wollte meine schmerzende Wange berühren aber S. pinnte meine Arme auf den Tisch, während mein Herr mit der Gerte immer wieder zuschlug. Zum Ende hin wanderten seine Finger zu meiner Pussy und kommentierte die Nässe, die er da vorfand, mit 2 sanften Schlägen auf selbige. Dann wechselten die Männer die Positionen und das Spiel wiederholte sich. Nur dieses Mal nicht mit der Gerte sondern den Rohrstock. Es war heftig und intensiv und als mein Herr mich noch vor S. fickte, war es vollends um mich geschehen. Hätte ich mir niemals Zuschauer vorstellen können, so machte mich diese ganze Situation nur noch mehr an. Und ich kam oft.

Später saßen die Männer noch bei einem Whisky auf der Couch. Ich hatte beim Holen kurz getwittert und so sammelte ich schon die ersten gemeinsamen Punkte. Natürlich war das völlig unbeabsichtigt. Während die Männer wohl noch über mich philosophierten, begab ich mich in die Wanne. Als ich fertig gebaden hatte, war mein Herr verschwunden. Vor S. Couch lag ein großes Sofakissen und so verbrachten wir den Abend dort. Als wir dann endlich in S. Bett gingen, hatten wir auch das erste Mal Sex. Und was soll ich sagen? Es war fast schon vanillig aber auf die gute Art und Weise. Es war etwas, was in meinem Kopfkino schon so oft Hauptprogramm war und jetzt war es noch besser. Wir schliefen wieder aneinander gekuschelt nein und das Bett kam mir weich wie nie vor. Keine störende Kleidung mehr zwischen uns und so ließ ich mich nur zu gern als Teddybär missbrauchen.

Die Männer in meinem Leben

Fangen wir mal ganz einfach beim Genpool an: Ich bin ein Scheidungskind und keines von der Sorte, dass zweimal Weihnachten und Geburtstag feiert, sondern eines, wo sich der Erzeuger viel Mist erlaubt hat. Glücklicherweise mit viel Kontakt.  Immer mal wieder werde ich mit dem Vorurteil konfrontiert, dass genau DAS der Grund sein muss, warum ich devot und masochistisch veranlagt bin. Mir hat einfach die Strenge Hand und Erziehung gefehlt und genau deshalb suche ich die jetzt in meiner Sexualität. Außerdem hängt meine Vorliebe für ältere Männer natürlich ganz bestimmt damit zusammen. Vaterkomplex, das muss es sein! Und wisst ihr was? Mir ist völlig egal, woher das alles kommt, falls ich das wirklich meinem Erzeuger zu verdanken habe, dann übermittle ich ihm hiermit das erste und einzige Dankeschön meines Lebens. Ist es nicht egal, warum ich so bin wie ich bin, so lange ich damit klar komme und es genieße? Aber nein, wir müssen ja alles hinterfragen.

Mein erster Freund zeigte mir dann was BDSM ist. Und in der Hinsicht ähnle ich der Protagonistin aus Shades of Grey. Ich habe meine Grenzen nicht erkannt und es übertrieben. Manche Sachen kann ich mir auch heute nicht mehr vorstellen, weil ich sie mit etwas negativen verknüpfe und auch, wenn ich mich fast verloren hätte in der Zeit, habe ich viel über mich gelernt. Dass Schmerz Lust bedeuten kann und Unterwerfung auch seinen Reiz hat.

Dann knapp 3 Jahre Ruhe. Kein Lustschmerz, keine Unterwerfung. Höchstens mal ein paar Fesseln. Viel zu wenig und trotzdem habe ich es unterdrückt. Die Gedanken waren immer präsent aber eben nicht umsetzbar und irgendwann habe ich mich damit arrangiert. Es war eben einfach kein Teil meines Lebens. Und vermutlich war diese Pause auch nötig. Von mir aus hätte Sie nicht so lang sein müssen aber in den Jahren bin ich selbstbewusster und erwachsen geworden.

Nach der letzten Trennung folgten dann diverse ONS. Mal gut, mal weniger gut, mal einfach langweilig aber plötzlich hatte ich Angebote und die Möglichkeit, da ich Single bin, und griff zu, wie ein Kind im Spielzeugladen. Da wurde mir bewusst, dass sich in den Jahren meine Moralvorstellungen komplett gewandelt hatten. Früher hielt ich solche Frauen für Schlampen. Und vielleicht sind sie das ja auch aber dann bin ich definitiv auch eine. Ich habe zugegriffen, wo sich mir ein attraktives Angebot eröffnete und tobte mich mal so richtig aus und war dabei selbst überrascht, wie locker ich damit umging. Kein schlechtes Gewissen, einfach Freiheit.

Nach meinem Umzug auf’s Dorf fiel ich in ein Loch. Was sollte hier schon sexuell gesehen werden? Wie sollte man im Bett von jemanden landen, wenn es am nächsten Tag der halbe Landkreis wusste und nicht mal eine Örtlichkeit zum Anbändeln in der Nähe war. Ich dachte schon, ich würde im Kloster landen, entschied dann aber mich mal an den großen Portalen (Joy und SZ) zu versuchen. Nach gefühlt 1000 „Na? Wie geht’s?“ kamen auch immer mal wieder interessantere Nachrichten rein aber meist machte die Entfernung einen Strich durch die Rechnung. Irgendwann kam seine Nachricht und eigentlich wollte ich sie schon wegklicken, da er mit seinen 45, doch eigentlich knapp über mein Alterslimit ging aber irgendwas faszinierte mich. Daraus entstand ein reger Schriftverkehr, der sich zwar auch um BDSM drehte aber eben nicht nur. Nach einer Woche trafen wir uns zum Kaffee und ich war das reinste Nervenbündel. So hatte ich mich noch nicht erlebt aber ich sah ihn und sah mich in Gedanken schon vor ihn knien, obwohl das eigentlich nicht meine Lieblingsbeschäftigung ist. Aus dem Kaffee wurde ein anschließendes Abendessen und von mir aus wäre ich schon an diesem Abend mit ihm gekommen aber das wollte er nicht. Ich sollte mir erstmal klar werden, ob ich das wirklich möchte, da es eine reine Spielbeziehung wäre, und der Altersunterschied und auch die Vorstellungen unterschiedlich wären. Mittlerweile bin ich seit knapp 8 Wochen (jaja, noch ganz frisch) seine Sub, habe einen Vertrag unterschrieben, was ich mir nie hätte vorstellen können, ein Strafpunktesystem mit immer vielen Punkten und jede Menge Spaß. Und ja, auch die ersten Konflikte hatten wir schon, die wir aber glücklicherweise aus der Welt schaffen konnten.  Manche Begriffe kann man eben interpretieren und so kam es zu einem Missverständnis aber wie auch in einer „normalen“ Beziehung hilft da wohl nur reden, reden und nochmals reden.

Und da ist da S., mein bester Freund seit Kindheitstagen und der hoffentlich einzige Mensch aus dem RL, der diesen Blog lesen wird. Uns wird seit gut 6 Jahren eine Affaire nachgesagt und das obwohl er 20 Jahre älter ist. Er war es, der mich von Parties abgeholt hat und in sein Bett gesteckt hat, der der sich meinen Liebeskummer angehört hat und auch heute noch meine Launen erträgt. Kurz er ist einfach großartig. Nach einer Session schrieb ich Ihn, ob ich bei ihm schlafen könne, weil ich übergangsweise bei meiner Mutter wohnte und die nicht unbedingt etwas von meinen blauen Flecken, geschweige denn von meinem Outfit mitbekommen sollte. Das war natürlich kein Problem und als ich mich achtlos auf seine Couch fallen lies und wohl einen verräterischen Gesichtsausdruck hatte, verschwand er lachend ins Bad und reichte mir eine Heparinsalbe. „Du hattest hoffentlich Spaß, was? Irgendwelche Stellen aufgeplatzt? Lass mal sehen?“ Ich lag oft genug in seiner Badewanne, als dass ich mich dabei geniert hätte, auch vertraue ich ihm bedingungslos. Sein Kommentar war, dass mein Arsch wie ein Kunstwerk aussehe und der Kollege Respekt verdient hätte. Und dann fiel bei mir der Groschen. Er wirkte schon immer recht dominant aber dass es im Schlafzimmer oder wo auch immer auch so ist, wusste ich nicht. Und so hatte ich plötzlich einen Verbündeten, mit dem ich über all das Reden konnte. Und vermutlich glaubt ihr, dass zwischen uns etwas läuft aber nein. Wir kuscheln, er kümmert sich hin und wieder um meine Blessuren mehr aber auch nicht. Nicht, dass da seit Jahren ein Knistern in der Luft wäre aber unsere Freundschaft ist heilig und das Risiko, sie zu gefährden, ist kein Sex der Welt wert. Außerdem hat er auch festgestellt, dass wir gar nicht kompatibel wären. Ich, eher maso als devot, er, dominant und Mindgames liebend. Etwas was mich früher fast zerbrochen hätte. Das wollen wir nicht riskieren und das ist auch gut so. Sonst müsste ich ja irgendwann auf seinen leckeren Whisky, den ich hin und wieder auch heimlich mit Cola mische, verzichten.